Kulturberufe im deutsch-französischen Bereich
Kulturberufe im deutsch-französischen Bereich (Métiers de la culture dans le domaine franco-allemand)
Fernseh-Dokumentationen und Reportagen
· Donnerstag, 30. April 2026 um 18:00 Uhr
· online unter https://meet.google.com/tkp-mwnf-wvm
· mit Ursula Duplantier, Autorin und Regisseurin
Über die Veranstaltung
Im Rahmen der Reihe „Kulturberufe im deutsch-französischen Bereich“ stellt Ursula Duplantier neben ihrem persönlichen Werdegang zur deutsch-französischen Journalistin und Regisseurin auch die Anforderungen und Herausforderungen vor, die heute mit einer Tätigkeit in der Medienbranche verbunden sind. Außerdem erläutert sie die Funktionsweise des Senders ARTE und zeigt, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit im journalistischen Alltag funktioniert.
Kurzbiographie
Ursula Duplantier arbeitet seit über 18 Jahren als Autorin und Regisseurin zahlreicher Dokumentationen, Reportagen und Serien für öffentlich-rechtliche Sender wie die ARD und ARTE. Für ARTE realisierte sie zahlreiche Wissenschaftsdokumentationen sowie verschiedene Reportagen. Neben ihrer Arbeit für Formate wie „Twist“ (ARTE), „Xenius“ (ARTE) und „Visite“ (NDR) unterstützte sie das ARD-Studio Paris mit vielen Reportagen. Für ihr ARTE-Feature „Feindbild Frau“ wurde sie 2024 mit der Silbernen MedienLÖWIN ausgezeichnet. Ihre Reportage „Marseille Quartier Nord“ erhielt 2017 den ersten Preis der Auslandspresse (APE). Mehrfach war sie für weitere Journalistenpreise nominiert, unter anderem für den Juliane-Bartel-Medienpreis 2022 („Feindbild Frau“), 2024 („Die unsichtbare Patientin – Sind Frauen anders krank?“) sowie 2016 für den Deutsch-Französischen Journalistenpreis (für ihre Hörfunkreportage „Kino statt Drogen“). Ihr Handwerk erlernte Ursula Duplantier als Volontärin beim NDR. Seitdem arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin für das Fernsehen. Heute lebt sie in Frankreich und widmet sich ihren Themen aus einer deutsch-französischen Perspektive.